Veröffentlichung Ende 2018

Mozart : intermedial

 

In der künstlerischen Generalsitzung am 18. Februar 2018 präsentierte die deutsche Bühnenproduktionsgesellschaft ihre Pläne für die Fortführung der Konzertserie Komponisten : intermedial. Unter Leitung des Theaterregisseurs Andreas Manfred Gebhard wird bis Ende 2018 die Episode 2 der Konzertserie mit dem Leben und Werk des klassischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart produziert.

 

 

Premiere am 4. Februar 2018

Brahms : intermedial

"In meinen Tönen spreche ich." 1

So schrieb Johannes Brahms im September 1868 an seine beste Freundin Clara Schumann.

Johannes Brahms intermedial. Seine Briefe sind ein Schlüssel zu seiner Seele und werden Sie als Zuhörer in die Welt des Johannes Brahms begleiten. Durch seine Musik geht jedem Menschen auf dieser Welt das Herz auf. Die wunderbaren Werke für Violine und Klavier werden im Mittelpunkt des Konzertabends stehen. Wir nehmen sein Zitat an Clara Schumann wörtlich und verstärken den einzigartigen Eindruck seiner Musik mit Lichtstimmungen, Dokumentationen und Hintergrundwissen. Lassen Sie sich auf eine ganz neue Form des klassischen Konzertes ein, erleben Sie den hochromantischen und trotzdem klassischen Komponisten, den widersprüchlichen Geist und genialen Musiker in einer ganz neuen intermedialen Dimension in einer Verbindung von Musik, Bild und Video. Erleben Sie den Hörgenuss auf eine ganz neue Weise als Verbindung von Konzert, Theater und Film. Clara Schumann wird zu Wort kommen und Ihnen von seinen Briefen an sie erzählen. Damit erhalten Sie einen intimen und tiefen Einblick von ihrer so besonderen, inspirierenden und einzigartigen Beziehung zu Johannes Brahms .

Den 121.Todestag 2018 von Johannes Brahms nahmen der Theaterregisseur Andreas Manfred Gebhard, die Violinistin Katrin Ambrosius und der Pianist Erwin Stein zum Anlass, um seine Lebensgeschichte intermedial neu zu erzählen. Aus einer großen Liebe zu dem Komponisten Johannes Brahms heraus entstand eine ganz neue Form des Konzertes. Neben dem Erklingen der G-Dur Sonate, dem Scherzo FAE und der d-moll Sonate bekommen Sie einen visuellen Eindruck, werden in die Zeit von Brahms zurückversetzt und nehmen Teil an seinem Leben, seinen Erlebnissen und seinen Triumphen, die er wie kaum ein zweiter Komponist feiern durfte.


Im Jahr 2018 jährt sich der Todestag von Johannes Brahms zum 121. Mal.

Gemeinsam mit dem Theaterregisseur Andreas Manfred Gebhard erarbeiteten Katrin Ambrosius, Violine und Erwin Stein, Klavier, ein intermediales Programm mit den größten Werken von Johannes Brahms für Violine und Klavier.

Der Zuschauer erlebt Brahms Lebensgeschichte in Form von dokumentarähnlichen Filmen. Hierbei werden sowohl historische als auch aktuelle Videos von für sein Leben und Werk wichtigen Orten, Personen, Interviews mit Experten aus dem Bereich der Musik, Informationen zum besseren musikalischen Verständnis, Notenausschnitten und vielem mehr gezeigt. Eine Erzählerstimme führt Sie durch das gesamte Programm. Vom Zuhörer bzw. Zuschauer wird hierbei kein Vorwissen im Bereich der Musik erwartet. Dieser Abend richtet sich somit an alle Altersklassen und Profile.

Im Fokus steht das Programm aus den besten Werken von Brahms für Violine und Klavier (G-Dur Sonate, Scherzo aus der FAE Sonate, d-moll Sonate). Dieses „klassische“ Konzert wird neben den bereits genannten Dokumentationen außerdem durch dezente Einblendungen von zur Musik passenden Fotos, bildenden Kunstwerken und Lichtstimmungen aufgewertet. Diese Kombination aus Musik, Bild, Video u. v. m. gibt dem Zuschauer einen noch nie dagewesenen Einblick in das Leben und Schaffen von Johannes Brahms und bringt das Verständnis seines Werkes in eine neue intermediale Dimension.


Programm

G - Dur Violinsonate

Scherzo aus FAE Sonate

d - moll Violinsonate


Personen

Katrin Ambrosius

Katrin Ambrosius studierte an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy". Am Tschaikowsky Konservatorium rundete sie nach dem Staatsexamen in Leipzig ihre solistische Ausbildung bei Prof. Besrodny und Prof. Kryssa in Moskau ab. Ihre Orchesterlaufbahn begann mit einem Aushilfsvertrag beim Gewandhaus zu Leipzig, als Mitglied 1.Violine im MDR Sinfonieorchester und der Staatlichen Philharmonie Hamburg und einem Zeitvertrag bei den Münchner Philharmonikern.

Bei ihrer langjährigen Tätigkeit als Violin Solistin im europäischen Raum begleitet sie stets ihre Giovanni Battista Gabrielli Violine von 1769. Als Kammermusikerin ist sie mit ihren eigenen Ensembles vom Duo bis Quintetto unterwegs. 

Erwin Stein

Erwin Stein studierte bei Werner Hoppstock in Darmstadt und bei Professor Ludwig Hoffmann in München und schloß sein Studium mit dem Meisterklassendiplom ab.
 Er errang den 1. Preis beim Bundeswettbewerb der Konservatorien und Akademien und ebenso den 1.Preis und die goldene Palme beim internationalen Klavierwettbewerb "Palma d,oro in "Finale Ligure".
 Seit 1979 ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater München.
 Er war offizieller Begleiter der Internationalen Meisterkurse von Max Rostal und Dimitri Sitkovetsky und ist Begleiter beim Münchner Pfitzner-Lieder-Wettbewerb.

Solistische Auftritte führten ihn unter anderem nach Schloß "Bellevue" in Berlin und in den Musikverein in Wien.

Andreas Manfred Gebhard

Andreas Manfred Gebhard war bereits während seiner Schulzeit an mehreren Theaterprojekten beteiligt. Seit seinem Abitur war er international an einer Vielzahl an Inszenierungen an verschiedenen Theaterhäusern (u.A. Residenztheater München), Universitäten (u.A. Universität Mozarteum Salzburg, Ludwig-Maximilians-Universität München), Schulen und freien Projekten an unterschiedlichen Positionen (Regie, Musik, Schauspiel etc.) beteiligt. Bei all seinen Inszenierungen spielt die Musik und der Klang im Raum eine zentrale Rolle. Eine große Anzahl seiner Arbeiten und Projekte wurde mit Preisen ausgezeichnet.


Besetzung

Violine Katrin Ambrosius
Flügel Erwin Stein
Regie Andreas Manfred Gebhard
Stimme von Clara Schumann Valentina Schüler
Stimme von Johannes Brahms Filip Matijević
Bilder Lina Käning

Teaser & Videos

Teaser 1

Teaser 2

1Der Titel ist ein wortwörtliches Zitat von J. Bahms und entstammt aus einem Brief aus seiner Hand an Clara Schumann (Sept. 1868).